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Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 28.11.2012 09:09
von hippo
Eine junge Autofahrerin war etwas spät auf ihrem Arbeitsweg und
fuhr nur 10 km/h zu schnell.
Als sie unter einer Brücke durchfuhr hatte sie das Unglück, von einem Bullen
mit einer Radarpistole erwischt zu werden.
Der Bulle winkte sie herüber und mit dem klassischen,selbstgefälligen
Grinsen - welches wir alle so sehr zu schätzen wissen- fragte er sie:
"Wohin so schnell, junges Fräulein?"

Sie antwortete: "Zur Arbeit. Ich bin spät dran!"
"So, so" sagte er "und was arbeiten Sie?"
"Ich bin Afterstreckerin!", antwortete Sie.
"Af..Afterstreckerin?" stotterte er.
"Und was genau macht eine Afterstreckerin?"

"Also", fing sie an, "zunächst führe ich einen Finger ein, dann langsam
einen zweiten, einen dritten, vierten, dann die ganze Hand. Ich arbeite dann
von Seite zu Seite bis ich beide Hände rein kriege und dann allmählich
strecke ich bis ES ungefähr zwei Meter groß ist."

Darauf der Polizist: "Und was zum Teufel macht man mit einem ca.
zwei Meter grossen Arschloch, bitteschön?

Höflich antwortete sie: "Man gibt ihm eine Radarpistole und
stellt es unter eine Brücke!"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 29.11.2012 09:44
von hippo
Eine Frau will für Ihren Mann ein Haustier kaufen.
Sie geht in den Tierladen, aber sie findet die Preise sehr hoch.

Als sie den Inhaber nach günstigen Tieren fragt, bietet der Ihr einen
Frosch fur 25 Euro an. Sie wundert sich warum auch dieses Tier so teuer ist.
Er erklärt ihr, dass es ein ganz besonderer Frosch sei: Er könne blasen!

Sie überlegt nicht lange und kauft den Frosch, mit dem Hintergedanken
es selber nicht mehr machen zu müssen und überreicht den Frosch ihrem Mann.
Dieser ist sehr skeptisch, aber gleich heute abend will er es ausprobieren.

Mitten in der Nacht wacht die Frau auf, da sie in der Küche Töpfe und
Pfannen klappern hört. Als sie in die Küche geht, sieht sie ihren Mann
und den Frosch das Kochbuch durchstöbern. Warum durchstöbert ihr zwei
Kochbücher um diese Uhrzeit?" fragt sie.

Ihr Mann schaut zu ihr auf und sagt: "Sobald der Frosch kochen kann,
fliegst Du raus"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 29.11.2012 11:07
von Semi-Imi
Übrigens: man darf jetzt nicht mehr "Frauen" sagen.
Das heißt jetzt:
"Menschen mit Menstruationshintergrund"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 30.11.2012 09:29
von hippo
"Dieser Kerl," wendet sich das junge Mädchen an einen Polizisten, "hat mich
angefaßt und mir unanständige Angebote gemacht. Und schließlich..." rief sie
empört, "hat er mir sogar Geld angeboten!"
Der Polizist blickt den Mann strafend an:
"Sie Dummkopf, kapieren Sie denn nicht - die Dame will kein Geld!"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 01.12.2012 08:36
von hippo
Neulich im Waschsalon:

Gertrud zu Beate:
"Was schneidest du da aus der Zeitung aus?"

Beate zu Gertrud:
"Einen Bericht über eine Frau, die ihren Mann umbrachte, weil er immer
wieder ihre Tasche durchsuchte!"

Gertrud zu Beate, neugierig geworden:
"Und was machst du damit?"

Beate zu Gertrud, süffisant grinsend:
"Ich stecke den Bericht in meine Handtasche..."

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 02.12.2012 08:42
von hippo
Jochen meldet sich auf eine Kleinanzeige, in der ein Vertreter für Bibeln
gesucht wird: "Ich h-hätte g-gern den J-job. Ich g-glaube, B-bibeln
v-verkaufen l-liegt mir." Der Personalchef ist skeptisch. aber weil keine
weiteren Bewerbungen eingehen, versucht er es mit Jochen. Eine Woche später
kommt Jochen wieder: "A-alle B-bibeln v-verkauft B-boß." - "Nun verraten Sie
mir mal, wie Sie das geschafft haben?" - "G-ganz e-einfach, B-boß. I-ich
b-bin nur an d-die H-haustür g-gegangen und h-hab gefragt: "W-wollen S-sie
e-eine B-bibel k-kaufen oder s-soll ich I-ihnen daraus v-vorlesen!"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 03.12.2012 09:01
von hippo
Ein Ostfriese baut auf sein Dach eine Sonnenkollektoranlage. Kommt
ein Passant vorbei und schaut ihm belustigt zu. Nach einer Weile fragt
er den geschaeftigen Ostfriesen:
"Wieso bauen Sie denn auch auf die Nordseite Ihres Hauses einen
Sonnenkollektor?!"
Antwortet der Ostfriese:
"Naja, man braucht ja schliesslich auch mal kaltes Wasser!"

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 03.12.2012 21:54
von martinus
Die folgende Aufzählung Ist nicht ganz ernst gemeint; doch wenn man sich lange genug in Thailand aufhält und sich unauffällig unters Volk mischt, entdeckt man, daß so Manches nicht so weit hergeholt ist. ;-)


(Vorerst) 24 Gebote um Thai zu werden
01.
Ändern Sie Ihr Verdauungssystem und stellen Sie es auf sieben Mahlzeiten pro Tag um. Essen Sie dabei so scharf als möglich und es gehört immer eine furchtbar stinkende Paste/Soße dazu. Man sagt nicht umsonst: „Mai pet mai maen - ahaan mai aroy“. (etwa: Wenn das Essen nicht scharf ist und nicht stinkt, ist es nicht schmackhaft)
Falls Sie im Isaan leben, trainieren Sie Ihren Magen zusätzlich auf Rohkost, Ratten und Hunde. Ziehen Sie es dabei vor, auf dem Boden zu sitzen und gemeinsam mit den Händen aus dem gleichen Topf zu essen. Merken Sie sich: Alles, was in Europa zum Ungeziefer zählt, gehört ab sofort zur Nahrung!
02.
Pünktlichkeit ist nun ein Fremdwort für Sie und gehört nicht mehr zu Ihrem Sprachschatz. Wenn Sie sich an einem bestimmten Tag für den Nachmittag 14.00 Uhr verabreden, können sie getrost erst um 19.00 Uhr oder später erscheinen. Es macht auch nichts wenn sie gar nicht kommen, sondern erst zwei Tage später. Machen Sie dann ein teilnahmsloses aber lächelndes Gesicht und bringen Sie dabei zur Begrüßung ein lockeres „Hello“ über die Lippen.
03.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, am Morgen nach dem Aufstehen vor das Haus zu treten (Ihr Nachbar darf Ihnen dabei ruhig zusehen) und mit dem Reinigen sämtlicher Atmungsorgane und Nebenhöhlen zu beginnen. Entledigen Sie sich (mit lauten Geräuschen) aller Ihrer angesammelten Verstopfungen und Unreinheiten. Verzichten Sie dabei auf Papiertaschentücher und verwenden Sie zum Abwischen der Hände ihre Kleidung. Pinkeln sie mit heruntergezogener Schlafanzugshose ruhig in Ihr Grundstück.
04.
Lehnen Sie grundsätzlich jeden Gedanken an den nächsten Tag ab, es sei denn, Sie denken über das Essen nach. Beginnen Sie, schon morgens um acht Uhr Alkohol zu trinken und lernen Sie, wie man eine Hängematte knüpft, um anschließend Ihren Rausch darin auszuschlafen.
05.
Beginnen Sie, sich mit Seifen-Opern im Fernsehen anzufreunden und üben Sie vor dem Spiegel johlendes, kreischendes und grunzendes Gelächter und Geheul, zur späteren aktiven Teilname oder Nachahme.
06.
Suchen Sie sich einen Hausgeist. Kaufen Sie ihm ein nettes Häuschen und versorgen Sie ihn täglich mit Essen und Trinken. Behandeln Sie ihn gut und lassen Sie auch hin und wieder ein paar Räucherstäbchen abbrennen, das bringt Glück! Denken Sie daran, falls Sie eine Eule sehen, wird bald jemand in Ihrer Nähe sterben, und schwarze Katzen sind Geiserkatzen und bringen sowieso Unheil.
07.
Wenn Sie an eine Hochzeits-, Geburtstags-, oder Mönchs-Party gehen, sehen Sie zu, dass Sie sich rechtzeitig vor den anderen 100 - 200 (oder mehr!) geladenen Gästen Ihren Plastikstuhl sichern. Achten Sie darauf, dass der selbst gebrannte Lao Khao, der Mekong, der Sang Som, Cola etc. nicht schon leer sind. Setzen Sie sich nicht direkt unter die Festbeleuchtung wegen der Insekten! Sehen Sie zu, dass Sie möglichst nahe an der Bühne sitzen, damit Sie die Dancing Girls (denen Sie zwischendurch 20 - 100 Baht als Anerkennung geben) und den lauten Sound aus den überdimensionierten Lautsprechern aus nächster Nähe erleben und genießen können. Verhalten Sie sich am Anfang ruhig und gesittet. Warten Sie aber nicht zu lange damit, kräftig und unkontrolliert zu trinken, also zu saufen was das Zeug hält. Seien Sie dabei nicht zimperlich und scheren Sie sich einen Dreck um Ihren Nachbarn, der wegen Ihres lauten Gebrülls bereits unter ersten Gehörschäden leidet - Hauptsache, SIE haben es lustig! Falls noch ein Farang in der Nähe sitzt, geben Sie Ihre englisch Kenntnisse zum Besten oder rufen Sie ihm einfach möglichst laut zu: „Hey, you!“ Verachten Sie jeden, der nicht Thai ist oder nicht alle hier aufgeführten Empfehlungen strikt befolgt.
08.
Lernen Sie das Wort Farang ( unterschiedliche Bedeutung: Westler, Blödmann, Dummkopf, Idiot, Kartoffelkopf, Langnase. Ähnlich zu werten wie der Ruf der „dummen Hühner“ in den Bars: Hello „Sexyman“ ) mit „l“, anstatt „r“ auszusprechen und benutzen Sie dabei eine möglichst abfällige Tonart, die Sie zeitgleich mit einer abwertenden und etwas beleidigenden Geste verwenden.
09.
Verprügeln Sie problemlos Ihre Frau, wenn sie es wagt, sich wiederholt darüber zu beschweren, dass Sie regelmäßig betrunken nach Hause kommen, nachdem Sie die halbe Nacht bei Ihrer „Nebenfrau“ geschlafen haben.
10.
Trainieren Sie Ihre Mimik regelmäßig vor dem Spiegel. Lächeln Sie! Dabei muss das Lächeln unbedingt herzlich oder etwas verlegen wirken, auf keinen Fall aber ernst gemeint. Sie befinden sich nicht im Land des Lächelns sondern vielmehr im Land des Auslächelns oder „Aus-Verlegenheit-Ich-Weiss-Nichts“ Lächelns und im Land der besten Schauspieler.
11.
Ignorieren Sie jede Verkehrsregel und haben Sie immer etwas Kleingeld (200 Baht ist schon okay) für die Polizisten dabei. Diese trinken gerne Tee und brauchen das Geld für den Zucker.
12.
Werfen Sie Müll und Unrat bedenkenlos überall hin und schimpfen Sie dabei kräftig auf das verdreckte Burma!
13.
Beginnen Sie damit, Ihr Einkommen in Lotterie¬lose, Kartenspiele, Fußballwetten oder sonstigen Glücksspiele zu investieren und zwar in einem Ausmaß, welches alle ver¬pfändbaren Güter gefährdet!
14.
Sind Sie Farmer, verwenden Sie die vom Ex-Premier verschenkten Land-Subventionen bedenkenlos zum Kauf Ihres neuen Pick-Ups oder Motorrades. Machen Sie es unbedingt wie die Thais: Leihen Sie sich nach Bedarf möglichst viel fremdes Geld und schieben Sie die Rückzahlungen unter der Zuhilfenahme der fantasievollsten Ausreden immer weiter hinaus. Verarschen Sie ihre Kollegen dabei, wenn es sein muss! Falls Ihr Kollege die Frechheit besitzt und auf die Rückzahlung des ausgeliehenen Betrages besteht, nehmen Sie jeden möglichen Kredit bei allen möglichen Banken auf und hoffen Sie auf deren Konkurs oder Erlassung der Schulden durch den Staat!
15.
Benutzen Sie für jede Rechenaufgabe (Beispiel: 20 plus 30 Baht) einen Taschenrechner. Als Staubschutz verwenden Sie am besten eine Plastikfolie.
16.
Fangen Sie damit an, das Wort "Korruption" in die positiven Ausdrücke Ihres Wortschatzes einzureihen!
17.
Wenn Sie einmal nach Herzenslust einen Fa(l)ang abzocken möchten, dann machen Sie sich die Songtheuw- und Taxi Fahrer, die Jet-Ski Verleiher und Bar-Besitzer zu Ihren besten Freunden.
18.
Auch wenn Sie die Politik Ihres neuen Landes nicht verstehen, loben sie diese ab sofort überschwänglich und behaupten Sie voller Überzeugung, dass Thailand ein unabhängiges Land ist und jederzeit auf jegliche Hilfe von Fa(l)angs verzichten kann!
19.
Ab heute haben Sie ein Gesicht, das Sie auch verlieren können. Vermeiden Sie deshalb jegliche Schuldzugeständnisse. Sind Sie Politiker, Polizist oder Lehrer, ist dieser Punkt besonders wichtig. Durch Anzünden eines Räucherstäbchen-Bündels und z.B. ein Verneigen vor einem Geisterhäuschen haben Sie jedoch ruck-zuck Ihr Gesicht wieder. Die Thais machen es ebenso.
20.
Denken Sie daran, Sie machen nunmehr NIE Fehler, wissen sowieso alles besser und sind immer im Recht. Haben Sie es mit Fa(l)angs zu tun, bedenken Sie, dass Sie ab jetzt sowieso viel cleverer und intelligenter als diese sind.
21.
Wenn Sie sich ein Auto kaufen sollten – natürlich auf den Namen Ihrer Frau – sehen Sie sich rechtzeitig nach einem guten Mechaniker um, der Ihnen alles was mit Schutz vor Ruß oder Lärm zu tun hat, aus der Auspuffanlage entfernt und als Endrohr ein der Tuba ähnliches Gebilde anschweißt. Dies zeigt jedem anderen Verkehrsteilnehmer wie männlich und potent der Fahrer ist.
22.
Falls Sie es zu bieder finden sollten Ihren Müll in einem schwarzen Sack zu stecken und beim nächsten Besuch in einem größerem (mehr als sieben Hütten) Ort in eine blaue oder gelbe Tonne zu werfen, suchen Sie sich einen Platz möglichst nahe bei Ihrem Haus, oder dem des Nachbarn, entzünden das ganze mit grünen Bananenblättern und wenn es dann richtig schön kokelt legen Sie noch ein paar Plastiktüten nach und stellen Ihr Baby, oder das des Nachbarn, direkt in den wunderschönen dichten Rauch. Zur zusätzlichen Geruchverstärkung empfiehlt der intelligente Thai auch noch ein paar Kokosnüsse
23.
Falls Sie das nächste Mal etwas zu feiern haben, tun Sie es aber feiern Sie niemals ohne mind. 20000 Watt starke Bässe. Nur 5 Meter von den haushohen Lautsprecherwänden entfernt hören Sie keine Musik mehr, brauchen Sie sich nicht mehr zu unterhalten, bei den Frauen gerät die Gebärmutter in ein offensichtlich angenehmes Vibrieren, bei den Männern…na ja Sie wissen schon und der frische Beton beim Nachbarn wird nochmals richtig verdichtet. Auch wenn Sie noch so arm sind sparen Sie niemals an der Musik, die Ehre verlangt was seit Jahrhunderten? Tradition bei uns ist und die Lautstärke macht Sie erst richtig zum Mann.
24.
Sollte Ihnen das Glück hold sein und Ihre Frau bringt Ihnen eines dieser wunderschönen Falang Mädchen zur Welt, vermeiden Sie einen riesigen Fehler: Verwenden Sie keinesfalls so scheußliche Vornamen wie Wongsachai, Bualoy, Vissany oder Lotus. Halten Sie sich an uralte Thai Traditionen und nennen Sie Ihr süßes Töchterchen Loch, Leck, Pum, Po, Pin, Peng, Fon, Sum oder auch Suck. Sie ebnen Ihrem kleinen Liebling damit die Wege in den Straßen von Pattaya, Patong und Bangkok.

Anmerkung:
Selbst wenn Sie alle Punkte exakt beachten - Sie werden NIE ein Thai sein geschweige denn akzeptiert. Sie können 50 Jahre in Thailand leben, perfekt Thai sprechen, lesen und schreiben und Sie haben vielleicht sogar die thailändische Staatsbürgerschaft samt korrektem Ausweis - in den Augen der Thais sind und bleiben Sie immer ein Fa(l)ang der lediglich als Zahlmeister geduldet ist, sonst nichts!

Übrigens:
Darling heisst nicht immer Liebling! Man ruft gerne „DuthLing“, das heisst dann Arsch-von-Affe, also Affenarsch…
Und der mit einem ausgiebigen Lachen bedachte Fa(l)ang „Kii Nok“ bedeutet dann Scheisse-Von-Vogel.
Aber Sie, der Sie nun Thai und Thailand-Kenner sind, wussten das natürlich längst.


(Anmerkung des Autors: Die Liste der Gebote erhebt keinerlei Anspruch auf
Vollständigkeit und kann jederzeit durch Hinzufügung neuer Gebote ergänzt werden!) 2012 (2555)

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 03.12.2012 22:23
von Hancock
Der wäre einen eigenen Fred wert! :super:

Re: Auflockerung :-)

Verfasst: 06.12.2012 08:30
von hippo
Adventskalender

Erster Dezember
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein
Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

Zweiter Dezember
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme
einen zärtlichen Kuss meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so
romantisch.

Dritter Dezember
Kollege Meier erzählt mir von seinem tollen Adventskalender mit Pralinen
und kleinen Geschenkchen. Ich freue mich für ihn. Ich hatte ein Schokoauto.

Vierter Dezember
Ein Schokokopf. Nichts nennenswertes passiert.

Fünfter Dezember
Kollege Niederkopf erzählt in der Kantine schmutzige Adventswitze. Habe aus
Höflichkeit mitgelacht. Frl. Blasewetter sah pikiert zu Boden.
Schokotannenzweig.

Sechster Dezember
Nikolaustag. Meier kommt mit einem Nikolauskostüm und verteilt Schokolade
und Kondome. Lustiger Scherz. Ich mache mich über die Schoki her und
schiebe die Kondome unserer jungen, allerdings auch sehr hübschen Azubine
zu. Schutz ist heute so was von wichtig. Vor allem für die Jugend.
Demnächst muss ich mich wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz äußern.

Siebter Dezember
Meine Liebste scheint sich über den Wischmop den ich ihr zum Nikolaus
schenkte irgendwie nicht zu freuen. Ist äußerst muffig heute.
Schokoschlitten im Kalender. Kolleginnen gehen mir aus dem Weg.
Menschenskind, ich wollte doch wirklich nur das Beste für die Kleine. Frl.
Blasewetter murmelte was von "Ja, ja" und ".. sein bestes Stück".

Achter Dezember
Zweiter Advent. Meine Liebste war wieder versöhnlich. Zumindest bis zu dem
Zeitpunkt als ich mein Sturmfeuerzeug zum Entzünden der zwei Kerzen auf dem
Adventskranz zückte. Bei den anderen brannten nur zwei mickrige Kerzen, bei
uns der ganze Kranz. Warum war das Holz auch nur so trocken?

Neunter Dezember
Anschiss wegen Nikolaustag. Die Frauenbeauftragte unserer Firma grinste
hämisch. Eintragung in der Personalakte. Als ich wieder an meinen
Schreibtisch zurück kam fand ich zwei Kondome auf meinem Platz liegen.
Schnell steckte ich sie ein. Schokoflugzeug.

Zehnter Dezember
Hatte einen Schokohasen im Kalender und einen eiskalten Hasen mir gegenüber
am Frühstückstisch sitzen. Sie hatte die Gummis in meiner Tasche gefunden.
Meine Beteuerungen das ich ihr ewig treu bin prallten an ihr ab wie ein
Zwerg an Santas Bauch. Frostiger Empfang im Büro und auch am Abend Zuhause.
Habe Angst vor Frostbeulen.

Elfter Dezember
Azubine kam im Minirock. Das macht sie extra. Ignoriere sie geflissentlich.
Meier pfeift ihr nach. Blöd, dass er das auf der Türschwelle in sein Büro
machte und ich allein auf dem Gang stand als sie sich umdrehte. Termin beim
Boss für morgen in Outlook eingetragen. Mausi ist immer noch sauer

Zwölfter Dezember
Meier schwärmt wieder davon was er heute in seinem Kalender fand. Er geht
mir auf den Nerv. Der Boss glaubt mir meine Schilderung des Vorfalls am
Vortag nicht. Zweite Eintragung und eine dringende Empfehlung einen Bogen
um Auszubildende und Minderjährige zu machen.

Dreizehnter Dezember
Schatzi spricht wieder mit mir. Ich wünschte nur es wäre was freundlicheres
als "Bring den Müll raus". Hatte das Büro für mich allein. Zumindest gingen
alle als ich es betrat. Als ich mich in der Kantine zu meinen Kollegen
setzte standen diese auf. Mir fiel auch auf das sie mich heute nicht
fragten ob ich zum essen gehe. Komisch.

Vierzehnter Dezember
Die Nachbarkinder machten eine Schneeballschlacht. In einem Anfall eines
jugendlichen Gefühls machte ich mit. Blöd das sich ein Stein in meinem
Schneeball versteckte. Ich überschlug im Geiste wie viel eine Katze kosten
könnte. Was muss das Vieh auch in die Wurfbahn springen.

Fünfzehnter Dezember
Dritter Advent. Behutsam entferne ich den "Katzenmörder"-Zettel von meiner
Haustür. Mein Mäuschen war am Kofferpacken. Sie hatte mit einer Freundin
telefoniert die lustigerweise mit einem meiner Kollegen verheiratet war.
Meine Erklärungsversuche scheiterten.

Sechzehnter Dezember
Hatte einen Schokotannenbaum im Kalender. Ich fand Schokolade nicht mehr so
spannend. Mausi fehlt mir.

Siebzehnter Dezember
Hab mit Mausi telefoniert. Konnte sie nach stundenlangen Betteln und
Überreden dazu bringen wieder zurück zu kommen. Wir lagen uns weinend in
den Armen. Als wir später ins Bett gingen kreuzte ein neues Problem auf.
Stress erzeugt tatsächlich Impotenz. Ich war immer stolz darauf dass er
stand wie ein Weihnachtsbaum. In dieser Nacht war's eher eine Trauerweide.

Achtzehnter Dezember
In der Arbeit reißt Meier Pädophilenwitze. Werde dabei von Kollegen lachend
angesehen. Gedanken an einen Axtmord durchschleichen meine Hirnwindungen.

Neunzehnter Dezember
Schokoschlitten. Bin frustriert. Sex hat letzte Nacht wieder nicht
geklappt. Mausi seufzt jedes Mal bei meinem Anblick.

Zwanzigster Dezember
Kleiner Umtrunk. Meier gibt einen aus. Meier will auf kameradschaftlich
machen und haut mir auf die Schulter so das ich mein Glas verschütte. Laufe
panisch aufs Klo. Solche Flecken bekommt man später nicht mehr raus.
Verdammt. Falsche Tür. Stehe nur in Unterhosen vor der Azubine. Sie hat
einen Mini an. Das Gute daran: die Impotenz ist augenscheinlich vorbei.

Einundzwanzigster Dezember
Ich lese zum dritten Mal die Kündigung während Mausi weinend ihre Sachen
packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

Zweiundzwanzigster Dezember
Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge. Habe
kurz darauf selber eines. Der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr
über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen
Schwellkörperproblem.

Dreiundzwanzigster Dezember
Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke sie sind wegen des kleinen
Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier. Egal was
mit mir passiert, ER würde keinen Nachwuchs mehr zeugen. Sie drohen die Tür
einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden
Weihnachtsbaum den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen
lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen.
Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis meine Wohnung von innen
zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder die nicht
unbedingt für Kinderohren gedacht sind.

Vierundzwanzigster Dezember
Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr
nett. Er mag mich. Er sagt er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich
schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag.
Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dickem Sack und strammer Rute?