Sagt der Bäcker: "Sachen gibts....","war da ein Baguett im Spiel ?"hippo hat geschrieben:Kommt eine schwangere Frau in die Bäckerei und sagt: "Ich bekomme ein brot".
Sagt der Bäcker: "Sachen gibts...."
Auflockerung :-)
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Prasat
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Re: Auflockerung :-)
Manche Leute sind nicht wirklich dumm, die haben nur Pech beim Nachdenken.
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hippo
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Re: Auflockerung :-)
Warum kochen Männer nicht ? Es wurde noch kein Steak erfunden, das in den
Toaster passt.
Toaster passt.
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Re: Auflockerung :-)
In der Schule geht es um Reformen. Es soll also etwas abgeschafft werden.
Die Lehrerin bittet die Kinder um Vorschläge. Ein Schüler schlägt vor, die
Milch abzuschaffen. Begründung: "Ich trinke keine Milch, mein Vater trinkt
keine Milch und für die Katze ist sie zu schade." Ein anderer Schüler meint,
die Leberwurst abzuschaffen. Begründung: "Ich esse keine Leberwurst, mein
Vater isst keine Leberwurst und für den Hund ist sie zu schade." Die
Lehrerin fragt den nächsten: "Was möchtest Du abschaffen?" - "Die Mutti." -
"Die Mutti?" - "Ja klar - ich kann noch nicht, mein Vater kann nicht mehr
und für den Nachbarn ist sie zu schade..."
Die Lehrerin bittet die Kinder um Vorschläge. Ein Schüler schlägt vor, die
Milch abzuschaffen. Begründung: "Ich trinke keine Milch, mein Vater trinkt
keine Milch und für die Katze ist sie zu schade." Ein anderer Schüler meint,
die Leberwurst abzuschaffen. Begründung: "Ich esse keine Leberwurst, mein
Vater isst keine Leberwurst und für den Hund ist sie zu schade." Die
Lehrerin fragt den nächsten: "Was möchtest Du abschaffen?" - "Die Mutti." -
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Re: Auflockerung :-)
"Angeklagter, Sie stehen hier vor Gericht, weil sie eine undefinierbare
Flüssigkeit als Lebenselixier verkauft haben. Sind sie eigentlich in dieser
Hinsicht schon vorbestraft?"
"Ja, einmal 1754 und zum zweiten Mal 1899!"
Flüssigkeit als Lebenselixier verkauft haben. Sind sie eigentlich in dieser
Hinsicht schon vorbestraft?"
"Ja, einmal 1754 und zum zweiten Mal 1899!"
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Re: Auflockerung :-)
"Haben Sie denn gestern Abend gar nicht gehört, dass wir dauernd an Ihre Wand geklopft haben?"
"Ich bitte Sie, das macht doch nichts. Wir haben eh gefeiert!"
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Re: Auflockerung :-)
Die erwachsennen Enkeltöchter diskutieren über künstliche Befruchtung.
Nachdem ihre Oma eine Weile schweigend zugehört hatte, meinte sie: "Ach
Kinder, die alte Methode war viel schöner!"
Nachdem ihre Oma eine Weile schweigend zugehört hatte, meinte sie: "Ach
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Re: Auflockerung :-)
Leitfaden fuer den Bierkonsum
PROBLEM: Das Bier ist ungewoehnlich bleich und geschmacklos.
URSACHE: Glas leer.
LOESUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!
PROBLEM: Die gegenueberleigende Wand ist mit strahlendem Licht bedeckt.
URSACHE: Sie sind nach hinten umgefallen!
LOESUNG: Binden Sie sich am Tresen fest!
PROBLEM: Sie haben Zigarettenstummel im Mund.
URSACHE: Sie sind nach vorne umgefallen.
LOESUNG: Siehe oben!
PROBLEM: Das Bier schmeckt nicht, und das T-Shirt wird vorne nass.
URSACHE: Mund nicht geoeffnet oder Glas an falscher Stelle im Gesicht
angesetzt.
LOESUNG: Gehen Sie auf die Toilette und ueben Sie vor dem Spiegel!
PROBLEM: Kalte und nasse Fueße.
URSACHE: Das Glas wird im falschen Winkel gehalten.
LOESUNG: Drehen sie das Glas, bis die offene Seite in Richtung Decke zeigt.
PROBLEM: Warme und nasse Fueße.
URSACHE: Ungenuegende Kontrolle der Blase.
LOESUNG: Stellen Sie sich dicht neben den naechsten Hund und meckern Sie ueber
dessen mangelnde Erziehung.
PROBLEM: Der Boden wirkt verschwommen.
URSACHE: Sie schauen durch den Boden eines leeren Glases.
LOESUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!
PROBLEM: Der Boden bewegt sich.
URSACHE: Sie werden rausgetragen.
LOESUNG: Finden Sie heraus, ob man Sie in ein anderes Lokal bringt.
PROBLEM: Der Raum ist sehr dunkel.
URSACHE: Das Lokal hat geschlossen.
LOESUNG: Lassen Sie sich die Privatadresse des Wirtes geben.
PROBLEM: Das Taxi nimmt ploetzlich ungewoehnlich Farben und Muster an.
URSACHE: Der Bierkonsum hat ihre persoenliche Grenze ueberschritten.
LOESUNG: Mund zuhalten.
PROBLEM: Das Bier ist ungewoehnlich bleich und geschmacklos.
URSACHE: Glas leer.
LOESUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!
PROBLEM: Die gegenueberleigende Wand ist mit strahlendem Licht bedeckt.
URSACHE: Sie sind nach hinten umgefallen!
LOESUNG: Binden Sie sich am Tresen fest!
PROBLEM: Sie haben Zigarettenstummel im Mund.
URSACHE: Sie sind nach vorne umgefallen.
LOESUNG: Siehe oben!
PROBLEM: Das Bier schmeckt nicht, und das T-Shirt wird vorne nass.
URSACHE: Mund nicht geoeffnet oder Glas an falscher Stelle im Gesicht
angesetzt.
LOESUNG: Gehen Sie auf die Toilette und ueben Sie vor dem Spiegel!
PROBLEM: Kalte und nasse Fueße.
URSACHE: Das Glas wird im falschen Winkel gehalten.
LOESUNG: Drehen sie das Glas, bis die offene Seite in Richtung Decke zeigt.
PROBLEM: Warme und nasse Fueße.
URSACHE: Ungenuegende Kontrolle der Blase.
LOESUNG: Stellen Sie sich dicht neben den naechsten Hund und meckern Sie ueber
dessen mangelnde Erziehung.
PROBLEM: Der Boden wirkt verschwommen.
URSACHE: Sie schauen durch den Boden eines leeren Glases.
LOESUNG: Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!
PROBLEM: Der Boden bewegt sich.
URSACHE: Sie werden rausgetragen.
LOESUNG: Finden Sie heraus, ob man Sie in ein anderes Lokal bringt.
PROBLEM: Der Raum ist sehr dunkel.
URSACHE: Das Lokal hat geschlossen.
LOESUNG: Lassen Sie sich die Privatadresse des Wirtes geben.
PROBLEM: Das Taxi nimmt ploetzlich ungewoehnlich Farben und Muster an.
URSACHE: Der Bierkonsum hat ihre persoenliche Grenze ueberschritten.
LOESUNG: Mund zuhalten.
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Re: Auflockerung :-)
Loewenjagd
Heisenberg-Methode
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Loewen lassen sich nicht gleichzeitig
bestimmen. Da bewegte Loewen also keinen physikalisch sinnvollen Ort in der
Wueste einnehmen, kommen sie fuer die Jagd nicht in Frage. Die Loewenjagd
kann sich daher nur auf ruhende Loewen beschraenken. Das Einfangen eines
ruhenden, bewegungslosen Loewen wird dem Leser als Uebungsaufgabe
ueberlassen.
Banachsche oder iterative Methode
Es sei f eine Kontraktion der Wueste in sich mit Fixpunkt x0. Auf diesen
Fixpunkt stellen wir den Kaefig. Durch sukzessive Iteration W(n+1) = f
(W(n)), n=0,1,2,... ( W(0)=Wueste ) wird die Wueste auf den Fixpunkt
zusammengezogen. So gelangt der Loewe in den Kaefig.
Bolzano-Weierstrass-Methode
Wir halbieren die Wueste in Nord-Sued Richtung durch einen Zaun. Dann ist
der Loewe entweder in der westlichen oder oestlichen Haelfte der Wueste. Wir
wollen annehmen, dass er in der westlichen Haelfte ist. Daraufhin halbieren
wir diesen westlichen Teil durch einen Zaun in Ost-West Richtung. Der Loewe
ist entweder im noerdlichen oder im suedlichen Teil. Wir nehmen an, er ist
im noerdlichen. Auf diese Weise fahren wir fort. Der Durchmesser der Teile,
die bei dieser Halbiererei entstehen, strebt gegen Null. Auf diese Weise
wird der Loewe schliesslich von einem Zaun beliebig kleiner Laenge
eingegrenzt. Achtung: Bei dieser Methode achte man darauf, dass das schoene
Fell des Loewen nicht beschaedigt wird.
Dialektische Methode:
Man zaeune die Wueste ein, bewaessere sie, saet Gras und setzt Kaninchen
aus. Die Kaninchen vermehren sich schnell. Nach Hegel kommt daher bald der
Zeitpunkt, bei dem Quantitaet in Qualitaet umschlaegt, und dann hat man
einen Loewen.
Einsteinsche oder relativistische Methode
Man ueberfliege die Wueste mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die
relativistische Laengenkontraktion wird der Loewe flach wie Papier. Man
greife ihn, rolle ihn auf und mache ein Gummiband herum.
Funktionalanalytische Methode
Die Wueste ist ein separabler Raum. Er enthaelt daher eine abzaehlbar dichte
Menge, aus der eine Folge ausgewaehlt werden kann, die gegen den Loewen
konvergiert. Mit einem Kaefig auf dem Ruecken, springen wir von Punkt zu
Punkt dieser Folge und naehern uns so dem Loewen beliebig genau.
Geometrische Methode
Man stelle einen zylindrischen Kaefig in die Wueste.
1 Fall: Der Loewe ist im Kaefig. Dieser Fall ist trivial.
2 Fall: Der Loewe ist ausserhalb des Kaefigs. Dann stelle man sich in den
Kaefig und mache eine Inversion an den Kaefigwaenden. Auf diese Weise
gelangt der Loewe in den Kaefig und man selbst nach draussen. Achtung: Bei
Anwendung dieser Methode ist dringend darauf zu achten,
dass man sich nicht auf den Mittelpunkt des Kaefigbodens stellt, da man
sonst im Unendlichen verschwindet.
Hilbertsche oder axiomatische Methode
Man stellt einen Kaefig in die Wueste und fuehrt folgendes Axiomensystem
ein:
Axiom 1: Die Menge der Loewen in der Wueste ist nicht leer.
Axiom 2: Sind Loewen in der Wueste, so ist auch ein Loewe im Kaefig.
Schlussregel: Ist p ein richtiger Satz, und gilt "wenn p, so q", so ist auch
q ein richtiger Satz.
Satz: Es ist ein Loewe im Kaefig.
Induktive Methode
Ein Loewe sei in der Wueste. Mit vollstaendiger Induktion zeigt man leicht,
dass fuer beliebige n Element N gilt: n Loewen sind in der Wueste. Weil die
Wueste endlichdimensional ist, liegen die Loewen fuer hinreichend grosse n
ueberall dermassen dicht, dass zwangslaeufig einer in den Kaefig gedraengt
wird.
Kompaktheitsmethode:
Die Wueste wird ohne Beschraenkung der Allgemeinheit als kompakt
vorausgesetzt. Man ueberdecke sie mit einer Familie von offenen Kaefigen K
(iI).
i Dann gibt es unter ihnen endlich viele Kaefige K_i1 , ..., K_in , die
bereits die ganze Wueste ueberdecken. Die Durchmusterung dieser Kaefige auf
darin befindliche Loewen wird als Diplomarbeit vergeben.
Logische Methode oder Methode des "Tertium non datur":
Man stelle einen offenen Kaefig in die Wueste und lege ein Brett mit Leim
daneben. Beides biete man dem Loewen zum Betreten an. Der Loewe sagt dann:
"Nein auf den Leim gehe ich nicht!" Nach dem "Tertium non datur" muss er in
den Kaefig gehen. Danach schlaegt man die Tuer zu.
Mengentheoretische Methode:
Die Punkte in der Wueste lassen sich wohlordnen. Ausgehend vom kleinsten
Element erwischt man den Loewen durch transfinite Induktion. Bemerkung:
Diese Methode ist in Fachkreisen umstritten, wegen der Verwendung des
Wohlordnungssatzes bzw. des Auswahlaxioms. Wie so oft, hat auch die
vorliegende Fragestellung zu einer fruchtbaren Entwicklung gefuehrt. Dabei
wurde schliesslich eine sehr viel einfachere Methode entdeckt, die den
genannten Mangel nicht aufweist: Man betrachte alle Teilmengen der Wueste,
die den Loewen enthalten und bilde den Durchschnitt. Er enthaelt als
einziges Element den Loewen. (Bei dieser Durchschneiderei ist lediglich
darauf zu achten, dass das schoene Fell des Loewen nicht zerschnitten wird!)
Metrische Methode
Wir stellen einen Kaefig in die Wueste, verlassen diese unauffaellig und
definieren in ihr die indiskrete Metrik, d.h. der Abstand zwischen allen
Punkten ist 0. Insbesondere ist also der Abstand zwischen Loewe und Kaefig
gleich 0, d.h. der Loewe ist im Kaefig.
Newtonsche Methode
Kaefig und Loewe ziehen sich durch die Gravitationskraft an. Wir
vernachlaessigen die Reibung. Auf diese Weise muss der Loewe frueher oder
spaeter am Kaefig landen.
Peano-Methode:
Man konstruiert eine Peano-Kurve, die durch jeden Punkt der Wueste geht. Es
ist gezeigt worden, dass man eine solche Kurve in beliebig kurzer Zeit
druchlaufen kann. Mit dem Kaefig unterm Arm durchlaufe man die Kurve in
kuerzerer Zeit, als der Loewe benoetigt, um sich um seine eigene Laenge
fortzubewegen.
Projektionsmethode:
Ohne Beschraenkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Wueste eine
Ebene ist. Wie projizieren diese auf eine Gerade durch den Kaefig, und die
Gerade auf einen Punkt im Kaefig. Damit gelangt der Loewe in den Kaefig.
Schroedinger-Methode:
Die Wahrscheinlichkeit dafuer, dass sich ein Loewe zu einem beliebigen
Zeitpunkt im Kaefig befindet, ist groesser als Null. Man setze sich vor den
Kaefig und warte.
Stochastische Methode:
Man benoetigt dazu ein Laplace-Rad, einige Wuerfel und eine Gausssche
Glocke. Mit dem Laplace-Rad faehrt man in die Wueste und wirft mit den
Wuerfeln nach dem Loewen. Kommt er dann wutschnaubend angerannt, so stuelpt
man die Gausssche Glocke ueber ihn. Unter ihr ist er mit der
Wahrscheinlichkeit eins gefangen.
Topologische Methode
Der Loewe kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man bette die Wueste
in den vierdimensionalen Raum ein. Es ist nun moeglich die Wueste so zu
deformieren, dass beim Ruecktransport in den dreidimensionalen Raum der
Loewe verknotet ist. Dann ist er hilflos.
Heisenberg-Methode
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Loewen lassen sich nicht gleichzeitig
bestimmen. Da bewegte Loewen also keinen physikalisch sinnvollen Ort in der
Wueste einnehmen, kommen sie fuer die Jagd nicht in Frage. Die Loewenjagd
kann sich daher nur auf ruhende Loewen beschraenken. Das Einfangen eines
ruhenden, bewegungslosen Loewen wird dem Leser als Uebungsaufgabe
ueberlassen.
Banachsche oder iterative Methode
Es sei f eine Kontraktion der Wueste in sich mit Fixpunkt x0. Auf diesen
Fixpunkt stellen wir den Kaefig. Durch sukzessive Iteration W(n+1) = f
(W(n)), n=0,1,2,... ( W(0)=Wueste ) wird die Wueste auf den Fixpunkt
zusammengezogen. So gelangt der Loewe in den Kaefig.
Bolzano-Weierstrass-Methode
Wir halbieren die Wueste in Nord-Sued Richtung durch einen Zaun. Dann ist
der Loewe entweder in der westlichen oder oestlichen Haelfte der Wueste. Wir
wollen annehmen, dass er in der westlichen Haelfte ist. Daraufhin halbieren
wir diesen westlichen Teil durch einen Zaun in Ost-West Richtung. Der Loewe
ist entweder im noerdlichen oder im suedlichen Teil. Wir nehmen an, er ist
im noerdlichen. Auf diese Weise fahren wir fort. Der Durchmesser der Teile,
die bei dieser Halbiererei entstehen, strebt gegen Null. Auf diese Weise
wird der Loewe schliesslich von einem Zaun beliebig kleiner Laenge
eingegrenzt. Achtung: Bei dieser Methode achte man darauf, dass das schoene
Fell des Loewen nicht beschaedigt wird.
Dialektische Methode:
Man zaeune die Wueste ein, bewaessere sie, saet Gras und setzt Kaninchen
aus. Die Kaninchen vermehren sich schnell. Nach Hegel kommt daher bald der
Zeitpunkt, bei dem Quantitaet in Qualitaet umschlaegt, und dann hat man
einen Loewen.
Einsteinsche oder relativistische Methode
Man ueberfliege die Wueste mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die
relativistische Laengenkontraktion wird der Loewe flach wie Papier. Man
greife ihn, rolle ihn auf und mache ein Gummiband herum.
Funktionalanalytische Methode
Die Wueste ist ein separabler Raum. Er enthaelt daher eine abzaehlbar dichte
Menge, aus der eine Folge ausgewaehlt werden kann, die gegen den Loewen
konvergiert. Mit einem Kaefig auf dem Ruecken, springen wir von Punkt zu
Punkt dieser Folge und naehern uns so dem Loewen beliebig genau.
Geometrische Methode
Man stelle einen zylindrischen Kaefig in die Wueste.
1 Fall: Der Loewe ist im Kaefig. Dieser Fall ist trivial.
2 Fall: Der Loewe ist ausserhalb des Kaefigs. Dann stelle man sich in den
Kaefig und mache eine Inversion an den Kaefigwaenden. Auf diese Weise
gelangt der Loewe in den Kaefig und man selbst nach draussen. Achtung: Bei
Anwendung dieser Methode ist dringend darauf zu achten,
dass man sich nicht auf den Mittelpunkt des Kaefigbodens stellt, da man
sonst im Unendlichen verschwindet.
Hilbertsche oder axiomatische Methode
Man stellt einen Kaefig in die Wueste und fuehrt folgendes Axiomensystem
ein:
Axiom 1: Die Menge der Loewen in der Wueste ist nicht leer.
Axiom 2: Sind Loewen in der Wueste, so ist auch ein Loewe im Kaefig.
Schlussregel: Ist p ein richtiger Satz, und gilt "wenn p, so q", so ist auch
q ein richtiger Satz.
Satz: Es ist ein Loewe im Kaefig.
Induktive Methode
Ein Loewe sei in der Wueste. Mit vollstaendiger Induktion zeigt man leicht,
dass fuer beliebige n Element N gilt: n Loewen sind in der Wueste. Weil die
Wueste endlichdimensional ist, liegen die Loewen fuer hinreichend grosse n
ueberall dermassen dicht, dass zwangslaeufig einer in den Kaefig gedraengt
wird.
Kompaktheitsmethode:
Die Wueste wird ohne Beschraenkung der Allgemeinheit als kompakt
vorausgesetzt. Man ueberdecke sie mit einer Familie von offenen Kaefigen K
(iI).
i Dann gibt es unter ihnen endlich viele Kaefige K_i1 , ..., K_in , die
bereits die ganze Wueste ueberdecken. Die Durchmusterung dieser Kaefige auf
darin befindliche Loewen wird als Diplomarbeit vergeben.
Logische Methode oder Methode des "Tertium non datur":
Man stelle einen offenen Kaefig in die Wueste und lege ein Brett mit Leim
daneben. Beides biete man dem Loewen zum Betreten an. Der Loewe sagt dann:
"Nein auf den Leim gehe ich nicht!" Nach dem "Tertium non datur" muss er in
den Kaefig gehen. Danach schlaegt man die Tuer zu.
Mengentheoretische Methode:
Die Punkte in der Wueste lassen sich wohlordnen. Ausgehend vom kleinsten
Element erwischt man den Loewen durch transfinite Induktion. Bemerkung:
Diese Methode ist in Fachkreisen umstritten, wegen der Verwendung des
Wohlordnungssatzes bzw. des Auswahlaxioms. Wie so oft, hat auch die
vorliegende Fragestellung zu einer fruchtbaren Entwicklung gefuehrt. Dabei
wurde schliesslich eine sehr viel einfachere Methode entdeckt, die den
genannten Mangel nicht aufweist: Man betrachte alle Teilmengen der Wueste,
die den Loewen enthalten und bilde den Durchschnitt. Er enthaelt als
einziges Element den Loewen. (Bei dieser Durchschneiderei ist lediglich
darauf zu achten, dass das schoene Fell des Loewen nicht zerschnitten wird!)
Metrische Methode
Wir stellen einen Kaefig in die Wueste, verlassen diese unauffaellig und
definieren in ihr die indiskrete Metrik, d.h. der Abstand zwischen allen
Punkten ist 0. Insbesondere ist also der Abstand zwischen Loewe und Kaefig
gleich 0, d.h. der Loewe ist im Kaefig.
Newtonsche Methode
Kaefig und Loewe ziehen sich durch die Gravitationskraft an. Wir
vernachlaessigen die Reibung. Auf diese Weise muss der Loewe frueher oder
spaeter am Kaefig landen.
Peano-Methode:
Man konstruiert eine Peano-Kurve, die durch jeden Punkt der Wueste geht. Es
ist gezeigt worden, dass man eine solche Kurve in beliebig kurzer Zeit
druchlaufen kann. Mit dem Kaefig unterm Arm durchlaufe man die Kurve in
kuerzerer Zeit, als der Loewe benoetigt, um sich um seine eigene Laenge
fortzubewegen.
Projektionsmethode:
Ohne Beschraenkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Wueste eine
Ebene ist. Wie projizieren diese auf eine Gerade durch den Kaefig, und die
Gerade auf einen Punkt im Kaefig. Damit gelangt der Loewe in den Kaefig.
Schroedinger-Methode:
Die Wahrscheinlichkeit dafuer, dass sich ein Loewe zu einem beliebigen
Zeitpunkt im Kaefig befindet, ist groesser als Null. Man setze sich vor den
Kaefig und warte.
Stochastische Methode:
Man benoetigt dazu ein Laplace-Rad, einige Wuerfel und eine Gausssche
Glocke. Mit dem Laplace-Rad faehrt man in die Wueste und wirft mit den
Wuerfeln nach dem Loewen. Kommt er dann wutschnaubend angerannt, so stuelpt
man die Gausssche Glocke ueber ihn. Unter ihr ist er mit der
Wahrscheinlichkeit eins gefangen.
Topologische Methode
Der Loewe kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man bette die Wueste
in den vierdimensionalen Raum ein. Es ist nun moeglich die Wueste so zu
deformieren, dass beim Ruecktransport in den dreidimensionalen Raum der
Loewe verknotet ist. Dann ist er hilflos.
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Re: Auflockerung :-)
Eine Frau fährt mit dem Fahrrad durch die Stadt. Auf dem Gepäckträger hat sie zwei Säcke.
Der eine Sack hat ein Loch, aus dem fallen dauernd Zweieurostücke raus.
Da überholt sie die Polizei und stoppt sie.
"Sie verlieren laufend Zweieurostücke!", sagt der eine Polizist zur ihr.
Die Frau erschrickt: "Da muss ich schnell den ganzen Weg zurückfahren und die Dinger einsammeln" sagt sie.
"Moment mal", wendet sich der andere Polizist ein, "Woher haben Sie das Geld eigentlich? Irgendwo geklaut?"
"Nee!", sagt die Frau, "wissen Sie, ich habe einen Schrebergarten, direkt neben dem Fußballstadion. Die Leute kommen immer und pinkeln in meinen Garten. Da habe ich mich eben mal mit der Heckenschere hingestellt und gesagt: 'Entweder zwei Euro, oder ab ist er'."
Die Polizisten lachen: "Gute Idee!", sagt der eine. "Aber was ist denn in dem anderen Sack?"
"Naja", sagt die Frau. "Es bezahlen nicht alle..."
Der eine Sack hat ein Loch, aus dem fallen dauernd Zweieurostücke raus.
Da überholt sie die Polizei und stoppt sie.
"Sie verlieren laufend Zweieurostücke!", sagt der eine Polizist zur ihr.
Die Frau erschrickt: "Da muss ich schnell den ganzen Weg zurückfahren und die Dinger einsammeln" sagt sie.
"Moment mal", wendet sich der andere Polizist ein, "Woher haben Sie das Geld eigentlich? Irgendwo geklaut?"
"Nee!", sagt die Frau, "wissen Sie, ich habe einen Schrebergarten, direkt neben dem Fußballstadion. Die Leute kommen immer und pinkeln in meinen Garten. Da habe ich mich eben mal mit der Heckenschere hingestellt und gesagt: 'Entweder zwei Euro, oder ab ist er'."
Die Polizisten lachen: "Gute Idee!", sagt der eine. "Aber was ist denn in dem anderen Sack?"
"Naja", sagt die Frau. "Es bezahlen nicht alle..."
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messma2008
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Re: Auflockerung :-)
siehste, jeht doch, den versteh ick och 
Der Staat ist der natürliche Feind des Bürgers. Freiheit gibt es nur in der Anarchie.